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Partnerwahl und Ehe

Description:  Tatsächlich steht den meisten Menschen nur eine sehr begrenzte Menge von Personen zur Verfügung, aus der sie ihren potentiellen Partner auswählen können...
Author:Christian Fischer
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Partnerwahl und Ehe

Paarungssiebung



Allgemeines

Auch wenn in unserer Gesellschaft die freie Partnerwahl selbstverständlich ist und sowohl durch die Menschenrechte als auch durch das Grundgesetz Artikel 2 Absatz 1 die freie Entfaltung der Persönlichkeit, zu der unzweifelhaft auch die Partnerwahl gehört, geschützt ist, so bedeutet das natürlich nicht, daß man aus der Milliardenbevölkerung der Erde völlig beliebig einen Partner auswählen könnte.
Tatsächlich steht den meisten Menschen nur eine sehr begrenzte Menge von Personen zur Verfügung, aus der sie ihren potentiellen Partner auswählen können.
Diese Gruppe der potentiellen Kandidaten stellt keine Zufallsauswahl aus der gesamten Bevölkerung dar. Um eine andere Person als Partner in Betracht zu ziehen, muß es ein Minimum an Kontakt geben.
Allein aus diesen Gründen gibt es eine Vorauswahl der potentiellen Partner einer Bevölkerung.
Diese Vorauswahl erfolgt meist nach soziodemographischen Merkmalen. Mit den Menschen die in der gleichen Gegend wohnen, die gleiche Ausbildung absolvieren, den gleichen oder ähnlichen Beruf haben und die die gleichen Hobbys haben, hat man mehr Kontakt, als mit dem Rest der Bevölkerung.
Auch der Volksmund versucht bei der Partnerwahl weiterzuhelfen und hat das Problem der Partnerwahl mit auf den ersten Blick doch widersprüchliche Erfahrungen in Worte gefaßt:
- Gleich und gleich gesellt sich gern – und
- Gegensätze ziehen sich an -
Auch in der Wissenschaft ist die Partnerwahl ein oft untersuchter Gegenstand.
Uns interessiert nun, ob es Regelhaftigkeiten in der Partnerwahl gibt und, wenn es sie gibt, ob es aufgrund Regelhaftigkeiten in der Partnerwahl zu Sortierung nach bestimmten sozialen, physischen oder psychischen Merkmalen in einer Bevölkerung kommt.
Solche Sortierungsvorgänge in einer Bevölkerung werden Siebungen genannt.
Kommt es zu solchen Siebungsprozessen aufgrund Regelhaftigkeiten in der sexuellen Partnerwahl, so nennt man diese Paarungssiebung (assortative mating ? random mating).
  
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Siehe auch:
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Sonstige Artikel:
Insolvenzordnung: mit Einführungsgesetz VO (EG) 1346/2000 über Insolvenzverfahren, Insolvenzrechtlicher Vergütungsverordnung, Insolvenzstatistikgesetz ... 2012 (Redaktionsschluss: 1. Februar 2012)
von Reinhard Bork
 
   
 
     
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