Titel:

Partnerwahl und Ehe

Beschreibung:  Tatsächlich steht den meisten Menschen nur eine sehr begrenzte Menge von Personen zur Verfügung, aus der sie ihren potentiellen Partner auswählen können...
Autor:Christian Fischer
english
  
ISBN: 3039390414   ISBN: 3039390414   ISBN: 3039390414   ISBN: 3039390414 
 
|<< Anfang     < Zurück     Index     Weiter >     Ende >>|
  Wir empfehlen:       
 

Partnerwahl und Ehe

Paarungssiebung



Allgemeines

Auch wenn in unserer Gesellschaft die freie Partnerwahl selbstverständlich ist und sowohl durch die Menschenrechte als auch durch das Grundgesetz Artikel 2 Absatz 1 die freie Entfaltung der Persönlichkeit, zu der unzweifelhaft auch die Partnerwahl gehört, geschützt ist, so bedeutet das natürlich nicht, daß man aus der Milliardenbevölkerung der Erde völlig beliebig einen Partner auswählen könnte.
Tatsächlich steht den meisten Menschen nur eine sehr begrenzte Menge von Personen zur Verfügung, aus der sie ihren potentiellen Partner auswählen können.
Diese Gruppe der potentiellen Kandidaten stellt keine Zufallsauswahl aus der gesamten Bevölkerung dar. Um eine andere Person als Partner in Betracht zu ziehen, muß es ein Minimum an Kontakt geben.
Allein aus diesen Gründen gibt es eine Vorauswahl der potentiellen Partner einer Bevölkerung.
Diese Vorauswahl erfolgt meist nach soziodemographischen Merkmalen. Mit den Menschen die in der gleichen Gegend wohnen, die gleiche Ausbildung absolvieren, den gleichen oder ähnlichen Beruf haben und die die gleichen Hobbys haben, hat man mehr Kontakt, als mit dem Rest der Bevölkerung.
Auch der Volksmund versucht bei der Partnerwahl weiterzuhelfen und hat das Problem der Partnerwahl mit auf den ersten Blick doch widersprüchliche Erfahrungen in Worte gefaßt:
- Gleich und gleich gesellt sich gern – und
- Gegensätze ziehen sich an -
Auch in der Wissenschaft ist die Partnerwahl ein oft untersuchter Gegenstand.
Uns interessiert nun, ob es Regelhaftigkeiten in der Partnerwahl gibt und, wenn es sie gibt, ob es aufgrund Regelhaftigkeiten in der Partnerwahl zu Sortierung nach bestimmten sozialen, physischen oder psychischen Merkmalen in einer Bevölkerung kommt.
Solche Sortierungsvorgänge in einer Bevölkerung werden Siebungen genannt.
Kommt es zu solchen Siebungsprozessen aufgrund Regelhaftigkeiten in der sexuellen Partnerwahl, so nennt man diese Paarungssiebung (assortative mating ? random mating).
  
Siehe auch:
Wonneworte: Lustvolle Entführung aus der sexuellen...
Klaus Heer, was ist guter Sex?: Gespräche übe...
Ehe, Sex und Liebesmüh': Eindeutige Dokumente...
Die Psychologie sexueller Leidenschaft
Wenn Liebe fremdgeht: Vom richtigen Umgang mit...
WonneWorte. Lustvolle Entführung aus der sexuellen...
 
   
 
     
|<< Anfang     < Zurück     Index     Weiter >     Ende >>| 

Diese Seite ist Bestandteil des Projekts StudyPaper.com.
Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von Christian Fischer zur Verfügung gestellt.

Zurück zur Themenseite:
StudyPaper.com/Startseite/Gesellschaft

Das Setzen von Verweisen (Links) auf diese Seite ist gestattet und bedarf keine vorherige Absprache.
   
  english  |  Bookmark setzen  |  Webseite weiterempfehlen  |  Copyright ©  |  Impressum